Digitale Marketing Beratung mit KI Support

Lieber Agenturkollege,

wie groß sind deine Projektteams?

6, 8, 10 Leute?
Dann wird es in den nächsten Jahren richtig ungemütlich.
Ich sag dir warum.

Viele Agenturen arbeiten immer noch so, als gäbe es KI nur in PowerPoint-Folien und Trendpräsentationen. Strategie, Konzept, Text, Design, Projektmanagement, alles in getrennten Rollen, alles mit eigenen Verantwortlichkeiten, allem voran ein ordentliches Maß Overhead.

Gleichzeitig sitzen heute 1 bis 3 Leute mit einem guten KI-Stack da und liefern bereits Ergebnisse, für die du früher ein komplettes Projektteam brauchtest. Gleiche Qualität, schneller, günstiger. Und hier fängt das Problem des klassischen Mittelstand-Agenturmodells an.

Was früher ein Team brauchte, stemmen heute 1 bis 3 Personen

Schauen wir einmal nüchtern auf typische Aufgaben in Kampagnen und digitalem Marketing. Nichts davon ist neu, aber die Art, wie wir sie lösen können, hat sich radikal verändert.

Ein kleines Setup aus 2 Personen, gut eingespielt, mit sauber aufgesetzter KI-Umgebung, kann heute:

  • Kampagnen planen
  • Creatives produzieren
  • Varianten testen
  • Outcomes analysieren und reporten

Früher war das der Case für eine komplette Agentur oder mehrere Spezialdienstleister.
Mit:

  • Strategen
  • Konzeptern
  • TexterInnen
  • DesignerInnen
  • dedizierten Projektmanagement
  • + Geschäftsführung und Overhead, der irgendwo mitfinanziert werden musste

KI ersetzt nicht die Köpfe, aber sie verschiebt das Verhältnis von Menschen zu Output. Das heißt: Eine kleinere Anzahl an Menschen kann deutlich mehr liefern, wenn sie mit den richtigen Tools arbeitet und keine aufgeblähten Strukturen mit durchziehen muss.

Das aktuelle Agenturmodell mit einem Problem

Genau hier wird es für viele Agenturen ungemütlich.
Nicht für die ganz großen Netzwerke mit eigenen Plattformen, Tools und globalen Ecosystemen. Die können sich ihre Rolle über Skalierung und Infrastruktur sichern.

Schwieriger wird es für das, was ich als klassisches Mittelstand-Agenturmodell bezeichnen würde:

  • großes Office in guter Lage
  • mehrere Hierarchie-Ebenen
  • separate HR, Finance, Projektmanagement, vielleicht noch eigene IT
  • viele Meetings, viele Jour Fixes, viel interne Abstimmung

Das alles ist historisch gewachsen und aus damaliger Sicht nicht falsch gewesen. Nur passt es nicht mehr zu einem Markt, in dem kleine Teams mit KI-Unterstützung auf einmal auf Augenhöhe mitspielen können.

Wenn ein 2er Setup auf Kundenseite oder ein kleines, spezialisiertes Team:

  • schneller entscheidet,
  • direkter arbeitet,
  • weniger Reibung hat
  • und KI konsequent als Hebel nutzt,

dann wird es schwierig, den aktuellen Aufwand und Retainer zu rechtfertigen, der aus Kundensicht (im Verhältnis) immer weniger sichtbar Wert schafft.

quiteBOLD als digitale Marketing Beratung

Genau an diesem Punkt haben wir uns bewusst anders positioniert.

Ein paar Kontraste, die uns wichtig sind:

  • kein Office mit Alsterblick, 9 Quadratmeter reichen, wenn sie sinnvoll genutzt werden
  • keine aufgeblähte HR-Abteilung, Personalverantwortung ist bei uns schlank und direkt
  • keine fünf Hierarchie-Ebenen, dafür klare Verantwortung nahe an den Projekten
  • keine wöchentliche Jour Fixe Armee, die nur dafür da ist, intern zu synchen

Stattdessen:

  • Leute, die liefern
  • Teams, die eigenverantwortlich Projekte führen
  • KI als fester Bestandteil des Setups, nicht als Buzzword

Unsere Kundinnen und Kunden zahlen nicht für den Teppich im Empfang, das Logo im Foyer oder die Agenturgeschichte aus den 90ern. Sie zahlen für Output, Performance und dafür, dass sich jemand mit ihrem Business ernsthaft auseinandersetzt.

KI als Hebel, nicht als Floskel

Der Unterschied liegt nicht darin, ob eine Agentur KI benutzt.
Das tun inzwischen fast alle, wenigstens in Teilen.

Der eigentliche Unterschied ist:

  • Ist KI im Kern des Arbeitsmodells mitgedacht
  • oder sind es ein paar Tools, die an ein altes Modell drangetackert wurden?

Wenn dein Setup weiterhin auf Teams mit 6, 8, 10 Personen pro Projekt ausgelegt ist, dann kannst du zwar KI-Tools ergänzen, aber du veränderst die Logik dahinter nicht. Deine Struktur bleibt teuer, langsam und schwerfällig.

Wenn du dein Modell konsequent um KI herum baust, passiert etwas anderes.
Plötzlich ist die Frage nicht mehr: „Wie besetzen wir das Projekt mit möglichst vielen Rollen?“, sondern „Wie wenige, dafür starke Menschen brauchen wir, um mit KI-Unterstützung maximale Wirkung zu erzielen?“.

Genau in diese Richtung denken wir bei quiteBOLD.

Fazit: Die Marketing Agentur von morgen

Meine These, wer „überlebt“ ist klar:

  • Die ganz großen Agenturen, die eigene Plattformen, Produkte und Ecosysteme bauen
  • Die kleinen Schnellboote mit KI im Kern, klarer Positionierung und schlanker Struktur

Alles dazwischen wird es sehr schwer haben.
Zu teuer, um mit den kleinen Teams mitzuhalten, zu wenig einzigartig, um neben den ganz großen eine Rolle zu spielen.

Das gleiche fragen sich auch Markenverantwortliche. Wie viele Personen arbeiten wirklich auf der eigenen Marke und wie viele arbeiten an einem Modell, das eher die Agentur als den Kunden schützt?

Genau an diesem Punkt entscheidet sich, wie ungemütlich die nächsten Jahre werden.

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