quiteBOLD hat Geburtstag
Am 01.02.2022 ist der Startschuss in meine Selbstständigkeit gefallen.
Laptop, bisschen Ersparnis, eine Menge Unsicherheit und ein Netzwerk, das besser funktioniert hat, als ich es mir eingestanden hätte.
Die ersten Anfragen kamen fast alle aus genau diesem Netzwerk. Und die ersten Buchungen waren im Rückblick so unfassbar wichtig, dass ohne sie nichts von dem hier passiert wäre.
Eine kleine Zeitreise.
Die ersten, die an mich geglaubt haben
Ganz am Anfang stand kein schicker Markenauftritt, sondern ein Kalender mit ein paar wenigen Terminen und dem Gedanken: „Wenn das nichts wird, muss ich mir halt wieder einen Job suchen.“
Dann kamen die ersten Projekte:
- Kickdown als einer meiner ersten „richtigen“ Kunden, die mir gezeigt haben, dass das Modell funktionieren kann.
- Grapevine Marketing, mit der Aufgabe, ihr Mediateam digitaler zu machen und Strukturen aufzubauen, die heute noch tragen.
- Eurostream und das Team um Benjamin Rummler, mit denen wir Performance Marketing für Gaming und Gambling Kunden auf die Straße gebracht haben.
- Naturally Naughty mit meiner vielleicht bis heute „schärfsten“ Beauftragung.
Diese Buchungen waren mehr als nur Umsatz. Sie waren die Grundlage für alles, was danach kam. Bestätigung, dass der Markt da ist. Beweis, dass das, was ich mir vorher im Kopf zusammengereimt hatte, auch in der Praxis funktioniert.
Vier Jahre später: vom Freelancer zur digitalen Marketing Beratung
Heute, vier Jahre später, sind wir nicht mehr „nur“ in frühen Start und Scale Ups unterwegs. Wir dürfen weiterhin junge B2B und D2C Modelle skalieren, sitzen mittlerweile aber auch mit Marken wie KFC, Takko Fashion, HDI oder Abbott am Tisch.
Die Größenordnung hat sich geändert, die Mechanik dahinter nicht.
Wir sind immer noch bewusst schlank aufgestellt, Remote first, mit kleinen Teams und einem klaren Anspruch an uns selbst: keine Verwaltung, sondern echte Beratung, die etwas bewegt.
Dass das funktioniert, liegt für mich vor allem daran, dass wir uns über alle Kunden hinweg an drei Core Principles halten.
Core Principle 1: Impact first 💥
Unser Ziel ist nie, einfach nur „mitzulaufen“.
Jedes Audit und jeder Report muss konkrete Handlungsempfehlungen enthalten. Keine Analysen um der Analyse willen, sondern klare Next Steps, die man direkt umsetzen kann.
Ich will, dass unsere Kunden nach einem Call sagen können:
„Wir wissen jetzt genau, was wir als Nächstes tun müssen.“
Deshalb ist Verwaltung für uns kein Zielzustand. Wir wollen Setups challengen, Strategien mit schärfen, Prioritäten mit definieren. Wenn wir Mehrwert liefern, werden wir wieder gebucht. Das war am Anfang als Freelancer so und hat sich bis heute nicht geändert.
Core Principle 2: Individual Responsibility 🫡
Beratung ist selten günstig.
Damit sie sich lohnt, müssen die Projektteams klein bleiben. Maximal ein Tandem pro Kunde, keine kompletten Taskforces, nur weil es „professioneller“ aussieht.
Eine extra Projektmanagement Stelle, die nur dafür da ist, damit Projekte überhaupt laufen, passt nicht zu unserem Modell. Die Verantwortung muss aus dem Team selbst kommen. Jede Person bei quiteBOLD muss in der Lage sein, ein Projekt eigenständig zu führen, den Überblick zu behalten und Dinge voranzutreiben, ohne dass jemand daneben steht und To do Listen verteilt.
Das ist Anspruch und Filter in einem. Wer bei uns arbeitet, übernimmt Verantwortung auf unseren/seinen/ihren Kunden. Für Inhalte, für Timings, für Kundenbeziehungen.
Core Principle 3: Plattform Know-how 🧠
Damit Impact und Verantwortung funktionieren, brauchen wir ein tiefes Verständnis für die Plattformen, auf denen wir unterwegs sind: Meta, LinkedIn, Google, Programmatic, je nach Case auch darüber hinaus.
Nicht jede Person muss alles können, aber im Tandem müssen wir die gesamte relevante Palette abdecken. Das ist der Grund, warum wir so viel in Weiterbildung, Sparring und eigene Tests investieren. Wir wollen nicht aus Präsentationen beraten, sondern aus echter Erfahrung in den Konten.
Plattform Know-how ist für uns kein „nice to have“, sondern der Unterbau für jede strategische Empfehlung.
Worauf ich wirklich stolz bin
Wenn ich auf die letzten vier Jahre schaue, bin ich weniger stolz auf Logos auf der Website, sondern vor allem auf drei Dinge:
- Dass aus einer Solo Selbstständigkeit ein Team geworden ist, das menschlich und fachlich zusammenpasst.
- Dass wir bei kleinen wie großen Kunden mit dem gleichen Anspruch reingehen und nicht umfallen, nur weil ein Name groß ist oder das Projekt gigantisch wirkt.
- Dass wir unser Modell so gebaut haben, dass es sich für Kunden fair anfühlt und für uns gesund bleibt.
Ich bin sau stolz auf die letzten vier Jahre und auf das Team, das wir hier aufgebaut haben.
In diesem Sinne:
Auf die nächsten Vier. Sofern uns KI lässt.
